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Trubel um Netz-Domain einer CDU-Kandidatin

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I-vista / pixelio.de

Der Bürgermeisterwahlkampf in Kaarst (eine kleine Stadt in Nordrhein-Westfahlen) wird immer turbulenter. Laut einer Pressemitteilung der CDU habe ein Mitglied der Grünen die Namensdomain von Ulrike Nienhaus (CDU-Bürgermeisterkandidatin) und Lars Christopg (Fraktionschef) unrechtmäßig in Besitz genommen. Die Domain wurde anschließend auf die Homepage der Kaarster Grünen umgeleitet. So gelangen Nutzer dieser Domain, statt auf eine Seite der CDU, nun auf die Website der Grünen. Christian Gaumitz‘ (Bürgermeisterkandidat) Gefolgsleute schrecken, laut der CDU, nicht mal vor kriminellen Methoden zurück.
„Wir waren schon sehr überrascht, als wir feststellen mussten, dass die Namensdomain unserer Bürgermeisterkandidatin Dr. Ulrike Nienhaus – www.ulrike-nienhaus.de – von dem Grünen Kreistagsabgeordneten und ehemaligen Ratsmitglied Matthias Molzberger in Besitz genommen worden ist“, erklärte Christoph. „Denn es ist allgemein bekannt, dass die Namensdomain der Person selbst zusteht und ein Zugriff Dritter hierauf ein rechtswidriger Eingriff in das Namensrecht darstellt.“ Nun fragt man sich, ob Christian Gaumitz dieses Verhalten toleriert und sogar unterstützt oder ob er seine Mitarbeiter einfach nicht unter Kontrolle hat, sagt Franjo Rademacher (stellvertretender Parteivorsitzende). Die CDU soll Molzberger aufgefordert haben, die Domians auf der Stelle wieder freizugeben.
Bereits im Jahr 2014 soll diese Domain registriert worden sein. Zu dieser Zeit wusste der Kandidat noch nicht, dass er zur aktuellen Bürgermeister-Wahl aufgestellt sein würde. „Zudem wurde eine Domain des voraussichtlichen Kandidaten Christian Gaumitz reserviert. Beides geschah mit dem Ziel, ab Mitte dieses Jahres auf einen Kandidatencheck zu verweisen, der aktuell im Rahmen eines Online-Projektes erarbeitet wird.“ Man wolle der Aufforderung zur Freigabe der Domain nachkommen. Aber es sei seltsam, diese Bitte öffentlich zu machen.
Der Übeltäter scheint sich keiner Schuld bewusst zu sein. Beide Parteien fühlen sich hier im recht. Ob dieses Problem nicht auch intern hätte geklärt werden können!?

Quelle:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kaarst/aerger-um-netz-domain-von-cdu-kandidatin-aid-1.5111594

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